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In der Nacht von 14. auf 15. Oktober um ca 01:30 Uhr wurde durch einen Autofahrer im Waldgebiet bei Seibersdorf eine starke Rauchentwicklung mit Feuerschein an die Leitstelle gemeldet.
Die erstalarmierten Feuerwehren aus Kürn, Bernhardswald, Adlmannstein und Kreuth fanden eine Brandausbreitung von etwa 3000 Quadratmetern vor und veranlassten daraufhin die Nachalarmierung wasserführender Fahrzeuge, darunter die Feuerwehr Wenzenbach.

Die Schwierigkeit ist der große Bedarf von Löschwasser bei gleichzeitg knapper Verfügbarkeit. Die Hauptaufgabe der nachrückenden Wehren bestand daher aus dem Aufbau einer langen Schlauchstrecke aus einem in etwa 2km entfernt gelegenem Weiher sowie dem Einrichten des Pendelverkehrs zwischen dem Hydrantennetz in Kürn und der Einsatzstelle.

Von der Einsatzleitung wurde der Feuerwehr Wenzenbach ein Einsatzabschnitt im südlichen Bereich übertragen. Es wurde ein Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen aus Kürn und Wenzenbach eingerichtet um unser Löschgruppenfahrzeug mittels Faltbehälter zu speisen. Hieraus wurden mehrere D- und C-Schläuche sowie Atemschutzgeräteträger eingesetzt um kleinere Feuerstellen und Glutnester zu löschen. Es kam dabei die Zusatzbeladung "Waldbrand" aus dem Tanklöschfahrzeug TLF 3000 zum Einsatz, bestehend aus Löschrucksäcken und einem Löschaufbau mit D-Armaturen.
Nach ca. vier Stunden war der Einsatz für uns beendet.

Zur Brandursache ist derzeit nichts bekannt, die Polizei ermittelt.

Im Einsatz waren: Wenzenbach 21/1, 40/1, 55/1

Feuerwehr Kürn, Adlmannstein, Bernhardswald, Nittenau, Donaustauf, Grafenwinn, Pettenreuth, Hauzendorf, Ramspau, Regendorf, Regenstauf, Wald
Land 1, Land 3, Land 3/2, Land 3/3, UG ÖEL Landkreis Regensburg, Polizei und Rettungsdienst.

- siehe auch den ausführlichen Bericht der FF Bernhardswald

- Mehr Bilder bei der FF Pettenreuth

- Beitrag auf TVA

- Bericht der Mittelbayerischen Zeitung